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Freitags frei

Normal ist: Man geht von Montag bis Freitag für etwas mehr als 8 Stunden ins Büro zur Arbeit. Danach ist Wochenende. Wir haben dieses klassische Arbeitsmodell überdacht. Seit über einem Jahr ist im Büro a+o am Donnerstag bereits Freitag. Die Vier-Tage-Woche ist perfekt.

Wir sehnen uns nach Flexibilität. In einer Kreativ-Agentur kommt die zündende Idee nicht zwingend am Nachmittag vor dem Bildschirm. Wir nutzen den zusätzlichen (Frei)tag  für Team-Events, Weiterbildungen, ehrenamtliche Engagements, Inspiration und Zeit für Familie und Freunde. Weniger Präsenz heisst nicht, dass hinten weniger herauskommt. Im Gegenteil: Die Erfahrungen nach dem ersten Jahr zeigen, dass es sich lohnt. Distanz zu laufenden Projekten ist wichtig. Dank dem freien Freitag starten wir am Montag inspiriert und voller Energie in die neue Arbeitswoche. So haben wir mehr Power für unsere Projekte – auch langfristig.
Es gibt Kreativ-Agenturen und andere Branchen, in denen Zwölfstundentage zum guten Ton gehören. Nicht wenige sind sogar stolz darauf. Wir gönnen es ihnen, doch unser Ding ist es nicht.  

 

Mit dem Team unterwegs

Einmal im Monat nutzen wir den Freitag für einen Teamausflug. Manchmal ist auch unser Büropartner und Texter René Moor dabei. Auch er ist seit ein paar Monaten nur noch vier Tage im Büro. Wir sind an Freitagen schon durch den Jura gewandert, haben in Bern unseren Partner und Web Developer Roger Burkard besucht, besuchten das USM-Werk in Münsingen, inspirierten uns in Luzern an der Plakatausstellung Weltformat mit anschliessenden Vorträgen, erkundeten Museen in der ganzen Schweiz und besichtigten die Glockengiesserei unseres Kunden Rüetschi. Für das Magazin der Plattform We Love Aarau kochten und assen wir uns mit Texer René Moor, Fotografin Valentina Verdesca und Stylistin Mirjam Gremminger durch diverse «Kochtopf»-Geschichten. Dabei lernten wir alles über Sprossen, gingen an der Aare Fliegenfischen, lernen einen Aarauer Imker kennen und machten kulinarische Erfahrungen mit gerösteten Insekten.

 

Wir sind happy

Am vergangenen Freitag führte uns der Teamausflug nach Zürich. Dort besuchten wir die befreundete Agentur Hej und waren zu Besuch im Polsteratelier von Domenica Rast. Dazu besuchen wir die Ausstellung «The Happy Show» von Stefan Sagmeister. Der gebürtige Österreicher ist Kopf des erfolgreichen Grafikbüros Sagmeister & Walsh aus New York. Sein Arbeits-Zyklus: sieben Jahre arbeiten, ein Jahr pausieren. Sein Sabbatical bezeichnet er als eine kreative Wiedergeburt. In seiner Ausstellung konnten wir der Frage nachgehen, was wir für unser eigenes Glück tun könnten. Seine radikal persönliche Glücksforschung lohnt einen Besuch. Die Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich läuft noch bis am 11. März.  

 

Auf unserem Blog geben wir euch in Zukunft vermehrt Einblick in unsere Arbeit, Freizeit und Teamausflüge. Geschichten dazu sind unter anderem: Was bewirkt unsere wundervolle Bürohündin «Nica» im Büroalltag? Wie nutzen Nadine, Aurelia und Andreas die «Freitage»? Was entsteht, wenn man mit dem Team mal woanders arbeiten geht?

Wir freuen uns, dass unser Arbeitsmodell auch bei den Kunden gut ankommt. Und dass wir damit auch Partner inspiriert haben, dies ebenfalls zu tun. Wir sind überzeugt, dass sich der freie Freitag lohnt. Gerne teilen wir mit euch unsere Erfahrungen. Jederzeit anklopfen, ausser natürlich am Freitag! ;-)

Dank an Valentina Verdesca, dass wir ein paar Archivperlen von dir verwenden durften.
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